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BLUMENWIESE STATT EINHEITSGRÜN

Wie gestalte ich meinen Garten "tierfreundlich"?

Einfach mal wachsen lassen

Tipps für Naturgärten

  • Verzichten Sie auf reine Rasenflächen und Monokulturen und pflanzen Sie in Ihren Garten möglichst viele unterschiedliche Blumen- und Pflanzenarten, die Wildbienen und Schmetterlingen als Nahrung dienen können.
  • Lassen Sie Unkraut auch mal stehen und richten Sie ungeordnete "wilde" Ecken ein, die als Nisthöhlen für Vögel und Winterquartiere für kleine Säugetiere wie Igel dienen können.
  • Bevorzugen Sie heimische Pflanzen wie Wildblumen und Stauden.
  • Nutzen Sie Büsche und Hecken als natürliche Beetbegrenzung und verzichten weitestgehend auf Zäune, die Tiere daran hindern Ihren Garten zu besuchen.
  • Begrünen Sie die Hausfassade oder Garagenwände mit wildem Wein oder Efeu. Die darin lebenden Insekten dienen Vögeln als Nahrung.
  • Nutzen Sie flache Dächer als "lebendige" Landschaft für Insekten und Vögel.
  • Bieten Sie Nisthilfen, Futter- und Wasserstellen das ganze Jahr an.
  • Sofern genügend Platz im Garten legen Sie eine Trockenmauer aus Natursteinen an. In den Ritzen und Hohlräumen zieht bald ein artenreiches Biotop ein, das Insektenfressern reiche Nahrung bietet.
  • Legen Sie einen kleinen oder großen Teich als Wasserstelle für die Tiere der Umgebung an. Bei einem größeren Teich sollten Sie verschiedene Zonen anlegen und mit einer größeren Tiefe dafür sorgen, dass der Teich im Winter nicht vollständig zufriert.

Attraktive Gärten für viele Tier- und Vogelarten müssen nicht groß sein. Schon kleine Angebote und Veränderungen sorgen dafür, dass sich viele heimische Tierarten in Ihrem Garten wohl fühlen. Das einfachste ist sicherlich die Vogelfütterung durch Futterhäuschen im Winter und das Aufhängen von Nistkästen im Frühling.

Doch mit der richtigen Gartengestaltung und der geeigneten, vor allem vielfältigen Bepflanzung, lassen sich viele verschiedene Tiere in den heimischen Garten locken: Von den allseits beliebten Singvögeln, über Igel und Eichhörnchen bis hin zu nützlichen Insekten wie Bienen und Marienkäfern. Einige Grundsätzliche Tipps und spezielle Informationen für verschiedene Tierarten sollen Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten, in großen wie in kleinen Gärten verschaffen.

So locken Sie Vögel in Ihren Garten

Vögel erfreuen uns im Garten nicht nur durch ihren hübschen Anblick und den schönen Gesang. Sie sind auch nützliche Helfer im Kampf gegen schädliche Insekten. So ist der Vogelschutz seit über hundert Jahren eine populäre Maßnahme bei Gärtnern. Viele kleine Veränderungen helfen schon um Ihren Garten vogelfreundlich zu gestalten:

  • Bieten Sie verschiedene Nistmöglichkeiten an. Geschlossene Nistkästen werden vor allen von Meisen bevorzugt, dienen im Winter aber auch Fledermäusen, Mäusen, Siebenschläfern und Insekten wie Ohrwürmern und Marienkäfern als Platz zum Überwintern. Offene oder halbhohe Nisthöhlen werden von Amseln, Rotkehlchen, Hausrotschwänzen und Grauschnäppern geschätzt.
  • Vogeltränken oder sandgefüllte Mulden werden gerne zur Gefiederpflege genutzt. Das Vogelbad sollte frei stehen und in der Nähe eines Gebüschs oder Baums stehen, damit der Vogel nach dem Bad ungestört sein Gefieder sortieren kann.
  • Stellen Sie Futterhäuschen so auf, dass das Futter weder nass noch durch Vogelkot verschmutzt wird. Am Besten werden Vogelhäuser und Meisenknödel an hohen Bäumen oder Sträuchern aufgehängt oder an hohen Pfählen befestigt. So können Katzen und Marder die Vögel nicht erreichen.
  • Mit den richtigen Pflanzen und Sträuchern können Sie auch auf natürliche Weise das ganze Jahr "Vogelfutter" bereitstellen. Heimische Sträucher wie Weiß- und Sanddorn, Wachholder, Vogelbeere, Eberesche und Holunder werden von 30-60 Vogelarten gefressen.

Maßnahmen für Igel & Co.

Auch Säugetiere wie Igel und Eichhörnchen können Sie mit Futterhäuschen wie Nussboxen, die mit einer Klappe geöffnet werden im Winter mit Futter versorgen. Als Hilfe zum Überwintern eignen sich fertige Tierhäuser für Igel. Die müssen Sie nur noch an einem geschützten Ort in Ihrem Garten aufstellen und gegebenenfalls mit etwas Stroh auskleiden.

Sie können aber auch natürliche Rückzugsorte schaffen indem Sie Reisighaufen, abgeschittene Äste und getrocknetes Laub an einer Ecke im Garten zu einem Haufen aufschichten. In diesem natürlichen Versteck können Igel und andere Kleinsäugetiere überwintern. Igel sind außerdem eine natürliche Schädlingsbekämpfung. Als Insektenfresser stehen Blattläuse und Nacktschnecken auf ihrem Speiseplan.

Für Fledermäuse lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick auch ähnlich den Nistkästen für Vögel ein Flachkasten bauen in dem die Tiere tagsüber einen Unterschlupf finden.

Nützliche Insekten

Auch Insekten sind für das ökologische Gleichgewicht im Garten wichtig. Deshalb sollten Sie im Naturgarten den schädlichen Insekten nicht mit Giften wie Pestiziden entgegenwirken. Stattdessen können Vögel, die wir in den Garten locken oder andere Insekten die leidigen Schädlinge vertilgen. Blattläuse werden zum Beispiel von Marienkäfern und Ohrwürmern gefressen.

Um die nützlichen Insekten wie Bienen und Marienkäfer in Ihren Garten zu bekommen können Sie ein Insektenhotel aufstellen oder aufhängen. Sorgen Sie mit einer Blumenwiese und Pflanzen, die keine gefüllten Blüten besitzen für genügend Nahrung. Denn die auf Schönheit gezüchteten gefüllten Blüten liefern kaum oder gar keinen Nektar für Bienen und Schmetterlinge. Für Ohrwürmer lässt sich leicht aus einem umgedrehten Tontopf mit Holzwolle und einer Kordel eine Behausung bauen. Hängen Sie den Blumentopf verkehrtherum an einem Baum auf und befestigen Sie im Innern die Holzwolle.

Wenn Sie gerne mehr Schmetterlinge in Ihren Garten sehen wollen, dann sollten Sie etwas für die Raupen tun. Lassen Sie Unkräuter wie Brennessel in einer Ecke das Gartens einfach stehen. Die Raupen von Tagpfauenauge, kleinem Fuchs und 50 anderen Schmetterlingen werden es Ihnen danken. Pflanzen Sie Kräuter wie Lavendel, Koriander, Thymian, Schnittlauch, Rosmarin, Salbei und Kapuzinerkresse. Die können Sie dann auch gleich in der Küche verwenden.

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