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Wie der Tweed zu seinem Namen kam

Harris Tweed

Die Bezeichnung „Tweed” stammt bekanntlich vom schottischen Wort „tweel” ab, das dem deutschen „Zwillich” entspricht, womit eine Webart gemeint ist, in der mit zwei Fäden gleichzeitig gewebt wird. Mit „Tweed” werden heute vor allem Gewebe mit Noppen aus grobem Wollgarn bezeichnet.

Der Aristokrat unter den feinen Wollstoffen

Doch die Namensgebung ist einer kuriosen Geschichte zu verdanken: Um 1830 soll ein Händler aus London einen Brief aus Hawick in Schottland erhalten haben, in dem es um „Tweels” ging. Der Kaufmann las die Handschrift falsch und glaubte, dass es sich um einen Handelsnamen handeln müsse, der an den Fluss „Tweed” angelehnt sei. Und so bot er die begehrten Stoffe aus Schottland kurzerhand als „Tweed” an. 

Im Verlauf der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert wurde das Weben von Hand nach und nach unwirtschaftlich. Immer mehr Webereien stellten auf Webmaschinen um. Nur die Insulaner der Äußeren Hebriden behielten die Handwebstühle bei – und das aus gutem Grund: Ihre Stoffe waren schon damals als außergewöhnlich und besonders wertvoll bekannt. 

Die schottische Wolle war damals nicht nur anerkanntes Zahlungsmittel für die Landlords. Bald wurden die Tweed-Stoffe selbst unter Aristokraten und Millionären zu beliebten Anzugstoffen. Ob Designerlabels, die britischen Royals oder Jäger – sie alle schätzen den hochwertigen Stoff, der in einem aufwändigen Prozess hergestellt wird. Der beginnt schon beim Wollgarn. Bereits die ungekämmte Wolle wird in 46 Grundfarben gefärbt. Wolle aus bis zu acht verschiedenen Farben wird dann zu einem Garn verwoben. Die dadurch entstehenden Farbabstufungen und melierten Garne lassen einen Kenner Harris Tweed von anderen Tweedstoffen sofort unterscheiden. So entsteht ein Unikat, das nur von den schottischen Inseln stammen kann.

Tweed Sakkos handgewebt auf den Hebriden

Harris Tweed gehört zu den wenigen Stoffen, die per Gesetz geschützt sind. Der Name „Harris Tweed” ist seit 1910 folgerichtig eine geschützte Herkunfts- und Herstellungsbezeichnung. Der exklusive Tweedstoff muss laut „Harris Tweed Act” von 1993 aus reiner Schurwolle gefertigt werden und das dazu verwendete Garn darf nur auf den Inseln der Äußeren Hebriden gefärbt werden.

Die „Harris Tweed Authority” überprüft ob der Tweed auch tatsächlich in Heimarbeit und auf Hand-Webstühlen gewebt wurde. Echter Harris Tweed darf ausschließlich von den Inseln Lewis, Harris, Uist und Barra stammen. Nur ein Kleidungsstück, das von einer dieser schottischen Inseln stammt darf mit einem Echtheitsetikett ausgezeichnet werden, das das Markenzeichen des Harris-Tweed, den „Orb” (Reichsapfel mit Malteserkreuz) trägt. Das Siegel mit dem Reichsapfel wird dann per Hand vom Inspektor der „Harris Tweed Authority” auf den Stoff aufgebügelt.

Harris Tweed

Comeback mit dem "Tweed Run"

Ob als Accessoire oder Sakko - Harris Tweed erlebt nicht allein wegen seiner besonderen Geschichte ein Revival. Veranstaltungen wie der "Tweed Run" sorgen nicht nur in London sondern weltweit für eine gestiegene Nachfrage nach Harris Tweed. Mittlerweile steht Tweed aus Harris auch bei den Designern aus Paris hoch im Kurs. Sogar Schuhe von Nike und Manolo Blahnik werden mit Gewebe aus Harris Tweed veredelt.

Der robuste Wollstoff ist trotz oder gerade wegen seines traditionellen Designs vom Geheimtipp zum globalen Trendsetter avanciert. Typisch britisch bleibt der Tweed nicht nur höchsten Qualitätsansprüchen sondern auch der Tradition treu. Die exklusiven Muster der klassischen Sakkos oder Blazer gehen auf über 100 Jahre alte Musterbücher zurück. Die außergewöhnlichen Farbkompositionen geben dem typischen Fischgratmuster des Tweed auch heute noch seine besonders schöne Farbe.

 

Harris Tweed wird in Handarbeit hergestellt.

Die BBC ist zu Besuch bei Harris Tweed.

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