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Lederjacken für Sie & Ihn

Ledermode bei THE BRITISH SHOP

Die Lederjacke gehört zu den wenigen Kleidungsstücken, die mit den Jahren an Charakter gewinnen. Statt kurzlebiger Effekte zählen hier erstklassige Verarbeitung und die unverwechselbare Haptik echter Naturmaterialien. Eine fein gearbeitete Lederjacke verbindet die Robustheit, die das englische Wetter verlangt, mit jener sportiven Eleganz, die wir an der Mode der Insel so schätzen. Fernab von Mainstream-Trends steht der Lederblouson für Individualität und eine bewusste Entscheidung für Langlebigkeit. Wir zeigen Ihnen, woran Sie exzellente Lederqualität erkennen und wie Sie Ihren Favoriten stilsicher kombinieren.

Das Wichtigste in Kürze:

  1. Eine hochwertige Lederjacke ist eine Investition, die mit den Jahren an Charakter gewinnt. Hervorragende Lederjacken zeichnen sich durch eine erstklassige Verarbeitung aus. Im Gegensatz zu kurzlebigen Trends steht sie für Langlebigkeit und eine bewusste Entscheidung für Naturmaterialien.
  2. Die höchste Qualität bietet Full-Grain-Leder (Vollnarbenleder), da es die natürliche Narbung behält, besonders atmungsaktiv ist und eine schöne Patina entwickelt. Davon abzugrenzen sind Top-Grain-Leder (geschliffen für Gleichmäßigkeit) und das weniger langlebige Split-Leder (Spaltleder), welches künstlich beschichtet wird.
  3. Das kritische Maß für den richtigen Sitz ist die Schulterbreite, nicht der Brustumfang, da Leder im Vergleich zu Wolle nicht nachgibt. Als Faustregel gilt, etwa zehn Zentimeter (vier Inch) zum eigenen Brustumfang zu addieren, um ausreichend Bewegungsfreiheit und Platz für Layering (das Tragen mehrerer Kleidungsschichten) zu haben.
  4. Hochwertiges Leder lässt sich durch einen angenehmen, organischen Geruch (kein chemischer Ammoniak-Geruch), eine warme, natürliche Haptik und faserige, raue Schnittkanten identifizieren.
  5. Lederjacken sind längst keine Domäne der Punkrebellen mehr – vom zeitlosen Blouson für den Alltag über das robuste Field-Jacket im Utility-Look bis hin zum Veloursleder-Blazer für den Business-Casual-Bereich, der Trick liegt in der richtigen Kombination.

Casual Chic in Leder

Wie kombiniere ich Lederjacken?

Casual Chic mit Veloursleder

Dieser Look inszeniert den Veloursleder-Gehrock als Herzstück eines souveränen und entspannten Ensembles. Der warme Cognac-Ton des Leders erdet das Outfit. Die Kombination bricht bewusst mit formaler Strenge und schafft eine moderne Dynamik durch den Materialkontrast. Das raue, edle Veloursleder des Mantels trifft auf leichten Sommerstrick. Weite Schnittführung und 7/8-Länge der Culotte nehmen dem Mantel seine optische Schwere und verleihen dem Gesamtbild eine sommerliche Leichtigkeit. Und der azurblaue Pullover bringt einen energischen, frischen Akzent. 

Utility Look mit Stil

Dieses Outfit beweist, wie mühelos sich maskuline Robustheit mit entspannter Eleganz verbinden lässt. Im Zentrum steht die Velourslederjacke im klassischen Field-Jacket-Stil. Die markanten aufgesetzten Taschen unterstreichen den typisch britischen Utility-Charakter – praktisch und stilvoll zugleich. Für einen frischen Akzent sorgt der Troyer mit Blockstreifen. Und die hellblaue Denimjeans macht den Look alltagstauglich. Ein subtiler Beweis für Stilbewusstsein, ohne angestrengt zu wirken.

Souveräner Business-Casual-Look

Dieses Ensemble definiert den klassischen "Casual Friday" auf britische Art neu. Im Mittelpunkt steht der taillierte Veloursleder-Blazer, der die Strenge eines klassischen Blazers durch die weiche Haptik des Naturmaterials ersetzt. Das Strickpolo in leuchtendem Koralle setzt unter dem erdigen Braunton des Blazers ein selbstbewusstes, frisches Statement. Und die klassische Blue Jeans nimmt dem Outfit die offizielle Schwere. Sie signalisiert Dynamik und macht den Look alltagstauglich für das kreative Meeting oder den Termin in der Agentur.

Lederblousons

Der Klassiker

Wie sitzt eine Lederjacke richtig?

Das kritische Maß für die beste Passform ist nicht der Brustumfang, sondern die Schulterbreite. Ähnlich wie Blazer und Sakko sollte die Lederjacke für einen schönen Fall an den Schultern perfekt sitzen. Spannt die Lederjacke nicht an der Brust, ist aber an den Schultern zu weit, wird die Silhouette zerstört und die Jacke wirkt wie ein Kostüm. Schränkt sie aber die Bewegungsfreiheit ein, weil die Jacke an den Schultern zu eng ist, kann das zu chronischen Schmerzen führen. Denn anders als Wolle gibt Leder nicht nach. 

TIPP

Faustregel: vier Inch (ca. zehn Zentimeter) zum eigenen Brustumfang addieren. Das bietet genügend Bewegungsfreiheit und Platz fürs Layering. Je nach Lederart kann der Wert variiert werden. Weiches Lamm- oder Ziegenveloursleder erlaubt einen engeren Sitz, während steifes Pferde- oder Rindsleder mehr Raum benötigt.

Wie beurteile ich die Lederqualität?

Drei gute Lederqualitäten sollten Sie kennen: Full Grain, Top Grain und Genuine oder Split. Die höchste Qualität bietet die oberste Hautschicht, die als Full Grain und Vollnarbenleder bezeichnet wird. Dieses Leder besitzt noch seine natürliche Narbung und entwickelt mit der Zeit eine schöne Patina. Vollnarbenleder ist die haltbarste, atmungsaktivste, aber auch teuerste Variante. 

Für Top Grain Leder wird ebenfalls die oberste Schicht benutzt. Hier wird das Leder aber angeschliffen, um kleine Fehler zu entfernen. Das macht die Lederschicht etwas dünner und weniger atmungsaktiv. Dafür wirkt das Leder durch die Bearbeitung gleichmäßiger und resistenter gegenüber Flecken.

Die unterste Qualitätsstufe ist das Genuine oder Split Leather. Hier wird die unterste Hautschicht künstlich beschichtet, um Optik und Haptik aufzuwerten. Das Leder ist strukturschwach und weitaus kurzlebiger als Full oder Top Grain Leder.

Vier Merkmale unterscheiden qualitativ hochwertiges von minderwertigem Leder

  1. Der Geruch: Echtes Leder riecht angenehm, organisch, erdig oder leicht süßlich, wenn es pflanzlich gegerbt wurde. Ein chemischer, beißender Geruch nach Ammoniak ist ein Warnsignal und deutet meist auf eine schlechte Gerbung hin.
  2. Die Haptik: Vollnarbenleder fühlt sich nicht perfekt glatt an, sondern hat eine organische Struktur. Veloursleder fühlt sich weich und samtig an. Im Gegensatz zu Kunstleder, das sich oft kälter anfühlt, sollte Echtleder die Zimmertemperatur annehmen.
  3. Die Verarbeitung der Kanten: Im Gegensatz zu anderen Textilien sind bei offenporigem Leder die Schnittkanten faserig und rau. Billiges Spaltleder ist oft extrem sauber geschnitten oder dick versiegelt, um den künstlichen Schichtaufbau zu verbergen.
  4. Das Gewicht: Hier gibt es Variationen zwischen schwerem Rindsleder und leichtem Ziegenvelours oder Lammleder. Wer eine strapazierfähige Lederjacke sucht, die auch für den Winter geeignet ist sollte schwere Modelle aus Nappa- oder Lammfell bevorzugen. Im Sommer ist leichtes, weiches Ziegenvelours die Wahl.