Ein liebenswert zerknautschtes Gesicht, große Augen und ein anhängliches Wesen – das sind nur einige der Eigenschaften, die den Mops so beliebt machen. Wie schrieb schon Loriot, der Gentleman unter den Komikern? „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.” In England zählt das charmante Kerlchen zu den Royals unter den Hunden; nicht ganz so prominent wie die Corgis der Queen, aber mit längerer Geschichte. Ursprünglich aus Asien stammend, war der Mops schon im 17. Jahrhundert mit Wilhelm von Oranje, der als William III. den englischen Thron bestieg, aus den Niederlanden auf die Britischen Inseln gelangt. Dort machte er Karriere. Queen Victoria, 200 Jahre später an der Macht, liebte diese Hunderasse ganz besonders. Berühmte Halter waren auch Edward, der Ex-König, und seine Wallis.

Der „pug”, so der englische Name, ist vermutlich eine der meistporträtierten Hunderassen. Vor allem im 18. und frühen 19. Jahrhundert war der Mops so in Mode, dass wir ihn auf vielen Kunstwerken finden – unter anderem auf einem Selbstporträt von William Hogarth mit seinem Mops namens Trump (!). Die frühen Darstellungen zeigen allerdings, dass diese Hunderasse eigentlich eine prominentere Nase hatte und auch schlanker und hochbeiniger war. Im Bemühen, den Hund immer „niedlicher” zu machen, kam es zu Fehlentwicklungen in der Zucht. Ein Mops, der zu viele Falten und eine zu kleine Nase hat, neigt zu Krankheiten und Atemnot. Heute liegt seriösen Züchtern wieder daran, die Gesundheit des Tieres zu erhalten.

Obwohl er ein klassischer Schoßhund ist, braucht ein Mops durchaus Bewegung und sollte nicht mit Süßigkeiten verwöhnt werden. Er liebt Kinder und ist gesellig und fröhlich – und er hat, das schwören seine Fans, einen eigenen Humor. Kein Wunder, dass ihn gerade die Engländer so lieben.

Deko-Objekt Bob der Mops

Tischlampe 'Puggy Dog'

Deko-Objekt Bob der Mops

Tischlampe 'Puggy Dog'