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Das Gartenjahr

Frühjahr, Frühling und Sommer – Was wann zu tun ist

Arbeiten im Frühlingsgarten

Welche Arbeiten stehen im Frühjahr im Garten an?

Tipp: Topfpflanzen können Sie bei Nachtfrost wieder hereinholen, andere Blumen und Gehölze lassen sich mit Vlies abdecken.

Im Frühjahr beginnt die anstrengendste Zeit für den Gärtner. Jetzt wird der Garten auf den Sommer vorbereitet und meist beginnen noch vor den ersten Frühlingsboten die Planungen für eine Umgestaltung des Gartens. Hauptaufgabe nach dem letzten Frost ist der erste Rückschnitt von Rosen, Gehölzen und Stauden. Pflanzen, die zuvor im Wintergarten oder in der Wohnung den Winter überstanden haben, können wieder ins Freie. Auch den Pflanzen in der Wohnung oder im Haus gönnen wir eine Erneuerung: Das Umtopfen in größere Gefäße gibt den Wurzeln der Pflanzen mehr Platz. Dadurch verbessert sich die Nährstoffaufnahme und die Pflanze kann wieder besser wachsen.

Noch ist der Garten karg. Aber um den Boden optimal auf neue Pflanzen vorzubereiten, sollten Sie ungefähr zwei Wochen vor dem Pflanztermin der neuen Blumen den Boden umgraben. Vorhandenes Unkraut sollte möglichst mit der Wurzel entfernt werden. Kurz vor dem Pflanzen oder Säen entfernen Sie mit dem Rechen noch letzte Reste. So haben die neuen Pflanzen einen perfekten Start in die neue Saison. Die meisten Blumenzwiebeln und Pflanzen erhalten Sie schon ab März – aber nicht alle Pflanzen sind frosthart. Daher sollten Sie neu eingesetzte und alte Pflanzen, die wieder ins Freie kommen, vorerst abends noch vor Nachtfrost schützen.

Vorbereitungen für den Urlaub

Den Sommer planen

Im März und April ist viel Vorbereitung nötig, damit Sie im Sommer eine schöne Blütenpracht bewundern können. Suchen Sie die neuen Blumenzwiebeln und Samen nicht allein danach aus, wie Sie im Gartenbeet gut miteinander harmonieren: Spezielle "Cut Flower"-Mischungen sind ideal für Sommerblumensträuße. Reservieren Sie außerdem ein Beet – vielleicht vor dem Küchenfenster – für Küchenkräuter und Gemüse. So können Sie sich im Sommer aus dem eigenen Garten mit ihrem Lieblingsgemüse versorgen.

Im Mai und Juni sollten Sie den Garten langsam auf den Urlaub vorbereiten. Halten Sie Unkraut und Schädlinge in Schach und mulchen Sie die Beete. Das hilft gegen Unkraut und schützt den Boden vor Austrocknung. Sollten Sie für mehrere Wochen verreisen, sorgen Sie entweder dafür, dass der Garten von Freunden oder Bekannten gewässert wird. Oder installieren Sie ein Bewässerungssystem. Für Topfpflanzen gibt es mittlerweile auch Systeme, mit dem die Pflanzen über einen Wassertank versorgt werden.

Wenn es heiß wird

Maßnahmen für Pflanzen und Tiere

Nicht nur für Pflanzen und Blumen sind die heißen Temperaturen im Sommer eine Gefahr: Sie sollten auch die Vögel und anderen Tiere in Ihrem Garten nicht vergessen. Ein kleiner Teich aus einem Bottich oder eine Vogeltränke sind gute Möglichkeiten, viele verschiedene Tiere im Garten mit Wasser zu versorgen. Bei flachen Schalen und Vogeltränken sollten Sie darauf achten, das Wasser mindestens täglich zu wechseln. In den flachen Gefäßen setzten sich sonst leicht Bakterien fest, die den Vögeln schaden können.

Wenn Sie kein ausgeklügeltes Bewässerungssystem besitzen, sollten Sie Ihre Pflanzen nicht in der prallen Sonne gießen, denn dann verdunstet das Wasser zu schnell. Gießen Sie lieber früh morgens oder abends in der Dämmerung. So gelangt die maximale Wassermenge in den Boden und kommt den Pflanzen zugute.