Schurwolle

Weiche und zarte Wolle direkt vom Schaf

Wolle ist nicht gleich Wolle – es gibt große Qualitätsunterschiede. Die meisten Wollarten werden nach ihrer geografischen Herkunft oder der Schafrasse bezeichnet, von der sie stammen. Beispiele dafür sind die Geelong- und die Merinowolle. Die Bezeichnung "Schurwolle" bedeutet zunächst nur, dass die Wolle von der Schafschur, also vom lebenden Tier stammt. Somit können Geelong- und Merinowolle auch als "Schurwolle" bezeichnet werden. Die meisten unserer Strickwaren wie Cardigans und Pullover sind aus reiner Schurwolle.

Die englische Bezeichnung "Lambswool" ist hierbei etwas Besonderes: Frei übersetzt, bedeutet "Lambswool" soviel wie „Lämmerwolle”. Hierbei handelt es sich tatsächlich um die Wolle aus der ersten Schur. Die erstmals geschorenen Schafe sind dabei jünger als ein halbes Jahr, was der Grund dafür ist, dass deren Wolle besonders zart und weich ist. Wie Sie Ihre Wollsachen optimal pflegen, erfahren Sie in unseren Tipps zur Wollpflege.